Grußwort unseres Schirmherrn Dieter Reiter

Schwabing ist nicht einfach nur ein Stadtteil von München, sondern hier weht von jeher ein ganz besonderer Geist. Schon vor rund einem Jahrhundert kommt das in Charakterisierungen zum Ausdruck wie der von Fanny Gräfin zu Reventlow, Schwabing sei ja eigentlich kein Ort, sondern ein Zustand. Oder noch etwas präziser nach Erich Mühsam: „kein geographischer Ort, sondern ein kultureller Zustand“.

 

Dass das auch heute noch so ist, zeigt nicht zuletzt der Corso Leopold. An zwei Wochenenden im Jahr verwandelt er die Leopoldstraße und damit die Hauptverkehrsachse Schwabings in eine autofreie Flaniermeile. Dann nutzen Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände die Möglichkeit, normalerweise stark befahrene Flächen temporär umzugestalten und ihre Ideen einem breiten Publikum zu präsentieren. Musiker, Künstler, Literaten, Kabarettisten und Kulturschaffende präsentieren ihre Werke auf Bühnen und in Ausstellungen auf der Straße.

Alljährlich zieht der Corso Leopold zusammen mit dem gleichzeitigen Streetlife Festival hunderttausende Münchnerinnen und Münchner, aber auch zahlreiche Gäste aus nah und fern an. Er zeigt damit, welche Qualitäten der öffentliche Raum selbst dort entfalten kann, wo er normalerweise dem Verkehr vorbehalten ist, und beflügelt damit unsere Vorstellung von Urbanität. Sehr gerne habe ich deshalb auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft übernommen. Den Organisatoren des Vereins, dem Kulturreferat, dem Bezirksausschuss 12 sowie allen anderen Mitwirkenden danke ich ausdrücklich für ihren großen Einsatz und heiße alle Besucherinnen und Besucher des Corso Leopold 2018 herzlich willkommen!

Unterschrift_Dieter_Reiter_lang

Dieter Reiter

 

Grußwort des Vorsitzenden des Corso Leopold e.V.

IMG_7866

Die Straße gehört den Bürgern. Die Leopoldstraße den Corsaren. Was machen Sie daraus?

Ein Ereignis. Ein Musikfest. Der Corso schwingt und tanzt. Wir heben ab.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn das Auto die Straße für sich beansprucht, wenn brüllende Motoren, Wettrennen zwischen den Ampeln und dicht gedrängte Blechkolonnen auf beiden Seiten die Straße beherrschen. Stattdessen genießen wir die Erhabenheit der grünen Pappelreihe, die Breite des Boulevards, die Einsamkeit des Spaziergängers am Morgen und – tanzen auf der Straße. Wir stehen am Anfang eines Wandels.

Was das bedeutet, zeigt der – immer noch! – einzigartige Corso Leopold, und das nun schon seit über 20 Jahren. Hier gehört der gesamte Straßenraum den Fußgängern, den Flaneuren und Corsaren, wenigstens für zwei Wochenenden im Jahr. Um diese Raumverwandlung möglich zu machen, feiern wir auf der Straße große, höchst populäre Feste. Das Corso-Tanz-Musik-Programm bietet den Hunderttausend Besuchern eine seltene Vielfalt an Spektakeln, eine Perlenschnur der “Highlights”. Dies alles ohne Eintritt, 2 Tage lang und auf dem schönsten Boulevard Münchens. So wird der frei geräumte Raum bürgerschaftlich genutzt,

Es ist an der Zeit, dass wir weitergehen. Wir zeigen Zukunft, eine Zukunft der Stadt, die wir uns ohne den Raumbedarf der Autos von heute denken. Wir stellen eine Straße vor, die nicht dem Auto gehört, mit all den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Jetzt tanzen wir, morgen wieder und dann fällt uns etwas Neues ein.

Wir wollen zeigen, wie und wo es langgeht. Der Corso Leopold setzt markante Zeichen, gerne mit Blick hinüber zur Münchner Freiheit, sogar darüber hinaus.

Das wird noch spannend!

 

Ekkehard Pascoe, Vorsitzender Corso Leopold e.V.

 

Grußwort des Kulturpartners Flughafen München

SONY DSC

München ist bunt, weltoffen und facettenreich wie kaum eine andere Stadt: Das kann man jedes Jahr aufs Neue auf dem beliebten Corso Leopold erleben. Im September steht das einmalige Straßenfestival unter dem Motto „Tanz den Corso – die Leo schwingt“ und wird mit neun Tanzflächen, zahlreichen Kulturzonen und über 150 Informationsständen wieder tausende Besucher auf die Schwabinger Flaniermeile im Herzen der Landeshauptstadt locken. Wie der Corso Leopold zieht auch der Münchner Flughafen Jahr für Jahr mehr Menschen an – im vergangenen Jahr bereits über 44 Millionen. Beides sind also echte Münchner Erfolgsgeschichten. Deshalb freue ich mich, dass der Münchner Flughafen den Corso Leopold auch in diesem Jahr wieder als Kulturpartner unterstützt. So können wir nicht nur einen wichtigen Beitrag zu diesem einmaligen Straßenfestival leisten, sondern auch gemeinsam zeigen, wie lebens- und liebenswert unser München ist.

Ihr Dr. Michael Kerkloh

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!
X