Wie wir mit Anfragen umgehen

20. Feb 2020

Aus wiederkehrendem Anlass

So regelmäßig wie (noch) die Heimkehr der Zugvögel erreicht uns eine Anfrage für unsere Veranstaltung, die wir in der gebotenen Eindeutigkeit mit den Worten unseres Rechtsanwalts J. Arnold wie folgt beantworten: 

"Beim Corso Leopold geht es in erster Linie um Austausch verschiedener Kulturen, Völkerverständigung und die Überwindung des Misstrauens gegenüber fremden Kulturen. Eine Personengruppe oder Partei, die offensichtlich rassistisch auftritt, die die dunkelsten Jahre der deutschen Geschichte, die zwölf Jahre Nazidiktatur als ein „Vogelschiss der Geschichte“ (so ihr Vorsitzender) bezeichnete, die ein ehrenvolles Gedenken für die vom Naziunrechtsregime verursachten Pogrome und Massenvernichtungen an Juden (Holocaust Mahnmal) als „Denkmal der Schande“ bezeichnet, ist wohl kaum ein geeigneter Mitveranstalter, der auf einer multikulturellen Veranstaltung seine entgegengesetzten Thesen von Nationalismus, Abgrenzung gegenüber anderen und Ausgrenzung von Flüchtlingen, auch nur annähernd zum angestrebten Zweck der Veranstaltung des Antragsgegners passt."

(Aus der Stellungnahme an das OLG München, Az: 13 W 631/19)

Diese Webseite verwendet Werkzeuge, um das Besucherverhalten zu analysieren. Dazu werden auch Cookies eingesetzt. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzinformationen